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Die mangelhafte Teillieferung im deutsch-US-amerikanischen Rechtsverkehr

«Perfect Tender Rule» und Teilwandelung nach Maßgaben des U.C.C., des BGB und der Wiener UN-Konvention unter besonderer Berücksichtigung des Art. 32 Abs. 2 EGBGB

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Johannes Kremer

Während im deutschen Recht die Teilwandelung die Regel und die Gesamtwandelung die Ausnahme ist, geht das US-amerikanische, im Uniform Commercial Code vereinheitlichte Kaufrecht von der Gesamtwandelung aus. Diese Arbeit untersucht, welchem Recht die Folgen mangelhafter Teillieferungen im deutsch-US-amerikanischen Rechtsverkehr unterstehen und wie die »Perfect Tender Rule» in das System des internationalen Schuldvertragsrechts einzuordnen ist. Nach einer vergleichenden Untersuchung der US-amerikanischen und der deutschen Normen sowie der Regelung des Wiener Einheitlichen Kaufrechts werden die Rechtsbehelfe des Käufers bei einer mangelhaften Teillieferung in das System des EVÜ (Art. 27 ff. EGBGB) eingeordnet. Art. 32 Abs. 2 EGBGB wird systematisch als Regelung über Erfüllungsmodalitäten eher eng ausgelegt, mit der Folge, daß die «Perfect Tender Rule» allein nach dem Vertragsstatut anzuknüpfen ist.
Aus dem Inhalt: Die mangelhafte Teillieferung im Regelwerk des U.C.C, des BGB und der Wiener UN-Konvention – Vergleichende Untersuchung der einschlägigen Rechtsbehelfe – Funktion und Anwendungsbereich der Bestimmung des Art. 32 Abs. 2 EGBGB im deutsch-US-amerikanischen Rechtsverkehr.