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Friedrich Paulsen und seine volksmonarchistisch-organizistische Pädagogik im zeitgenössischen Kontext

Studien zu einer kritischen Wirkungsgeschichte

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Edgar Weiß

Die ideologiekritisch und tiefenbiographisch verfahrende Arbeit untersucht die Lebensgeschichte und Werkfacetten des in der Industrialisierungsära einflußreichen Philosophen, Pädagogen und Schulhistorikers Friedrich Paulsen (1846-1908), wobei dem politisch-sozialen und geistesgeschichtlichen Zeitkontext besondere Aufmerksamkeit widerfährt. Der Bedeutung Paulsens für die «geisteswissenschaftliche Pädagogik» und die reformpädagogische Bewegung wird ebenso herausgearbeitet wie die Beziehung seines Denkens zum später heraufziehenden Faschismus. Paulsens pädagogikhistorischer Einfluß wird im Rahmen detaillierter Porträts verschiedener Zeitgenossen (Dilthey, Tönnies, Otto, Foerster, Nohl, Spranger, Dewey, Mead) aufgewiesen.
Aus dem Inhalt: Friedrich Paulsen: Darstellung und Interpretation (Tiefenbiographie und Werkanalyse) - Zur Signatur der Epoche: Streiflichter zu einer Umbruchszeit (politisch-soziale Entwicklung, zentrale Geistesströmungen und Pädagogik der Epoche) - Friedrich Paulsen in seiner Zeit und seine Nachwirkung (politische Implikationen des Werkes Paulsens; Paulsen im Verhältnis zu den Zeitgenossen Dilthey, Tönnies, Otto, Foerster, Nohl, Spranger, Dewey und Mead).