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Der Schutz des Verbrauchers beim Überziehungskredit im Rahmen von Gehalts- und ähnlichen Privatkonten

Eine Untersuchung des Schutzmodells des Verbraucherkreditgesetzes im Hinblick auf die Kreditaufnahme durch Kontoüberziehung

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Sabine A. Dorwarth

Anhand einer systematischen Untersuchung des § 5 VerbrKrG unter Einbeziehung der im Zusammenhang mit Überziehungskrediten auftretenden rechtlichen und praktischen Probleme weist die Studie der Praxis Wege zur Handhabung der Vorschrift und zur Auslegung der einzelnen Tatbestandsmerkmale auf. Die verschiedenen Fallgruppen von Überziehungskrediten werden analysiert und von sonstigen, nicht von § 5 VerbrKrG erfaßten Formen von Kreditverträgen und einseitig vom Verbraucher in Anspruch genommenen Kontoüberziehungen abgegrenzt. Die Autorin geht detailliert auf die den Kreditinstituten auferlegten Informationspflichten ein und klärt die Frage, ob deren Verletzung trotz fehlender spezialgesetzlicher Sanktionen durch zivil- und wettbewerbsrechtliche Vorschriften hinreichend sanktioniert ist.
Aus dem Inhalt: Die in der Praxis entwickelten Formen der Kontokorrent- und Überziehungskredite und ihre Subsumtion unter § 5 Abs. 1 bzw. Abs. 2 VerbrKrG - Die Anwendbarkeit des § 5 VerbrKrG auf die Mitverpflichtung Dritter - Verbraucherschutz bei vereinbarten und geduldeten Kontoüberziehungen - Die den Kreditinstituten im Rahmen von § 5 Abs. 1 und Abs. 2 VerbrKrG auferlegten Informationspflichten und die bei ihrer Nichterfüllung eintretenden Rechtsfolgen - Die Rechtsstellung des Überziehungskreditschuldners bei Rückzahlungsverzug - Prozessuale Fragen in bezug auf die Geltendmachung von Ansprüchen des Kreditinstituts aus Kontoüberziehungen iSv. § 5 VerbrKrG im Mahnverfahren.