Show Less
Restricted access

Die Rechtswahl im internationalen Erbrecht

Unter besonderer Berücksichtigung des italienischen IPR-Reformgesetzes N. 218 vom 31. Mai 1995

Series:

Karin Dreher

Die Arbeit liefert einen rechtsvergleichenden Überblick über das Vorkommen der Parteiautonomie im internationalen Erbrecht und referiert ausführlich den bisherigen Diskussionsstand. Insbesondere geht sie auf die Haager Konvention über das auf die Rechtsnachfolge von Todes wegen anzuwendende Recht vom 1.8.1989 und das neue italienische Recht ein. Über die bisherige Diskussion hinausgehend versucht die Arbeit eine theoretische Begründung der erbrechtlichen Parteiautonomie, die von der grundgesetzlich garantierten Testierfreiheit ausgeht und konsequent eine interessenjuristische Methodik verfolgt. Dabei findet sie im Ergebnis zu einer freien Rechtswahl im internationalen Erbrecht. Weiter widmet sie sich Einzelfragen von Umfang und Wirksamkeit der Rechtswahl.
Aus dem Inhalt: Geschichte und bisherige Rechtfertigung der Parteiautonomie - Theoretische Begründung der erbrechtlichen Parteiautonomie - Einzelfragen von Umfang und Wirksamkeit der Rechtswahl - Die erbrechtliche Rechtswahl im italienischen IPR-Reformgesetz N. 218 vom 31. Mai 1995.