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Belohnungsaufschub im Berufsleben

Ein motivationspsychologischer Beitrag

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Hedda Ribbert

Die Fähigkeit, unmittelbar verfügbare Belohnungen aufzuschieben, um zukünftige Ziele zu erreichen, gilt als wichtiger Bestandteil menschlicher Sozialisation. Untersucht wird der Einfluß motivationaler, emotionaler und volitionaler Faktoren auf die Entscheidung zum Belohnungsaufschub. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit das Entscheidungsverhalten von (Sparkassen-)Angestellten im Umgang mit dem als Belohnung konzipierten Erhalt berufsrelevanter Informationsgespräche mittels verschiedener Person- und Situationsvariablen aufgeklärt werden kann. Die Ergebnisse zeigen, daß in Abhängigkeit von der Erfolgs- oder Mißerfolgsorientierung der Versuchspersonen insbesondere die Art der Rückmeldung sowie die aktuelle Stimmungslage differenzierte Vorhersagen bezüglich der Entscheidung zum Belohnungsaufschub ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Das Paradigma des Belohnungsaufschubs – Motivationspsychologische Annahmen zur Interaktion von Person und Situation – Motivationale und volitionale Anteile der Handlungssteuerung und Zielsetzung – Stimmungseinflüße in Leistungssituationen – Übertragungsmöglichkeiten der Befunde in den allgemeinen Kontext von beruflichen Zielen und Leistungsanforderungen.