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Das tödliche Dreieck

Die Familie als Schauplatz des Nordirlandkonflikts in fünf Romanen zeitgenössischer Autorinnen

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Margret O'Shaugnessy

Diese Arbeit untersucht exemplarisch weibliche Fiktionalisierungen der Troubles - Naomi Mays Troubles, Julia O'Faolains No Country for Young Men, Linda Andersons To Stay Alive, Jennifer Johnstons The Railway Station Man und Briege Duffauds A Wreath Upon the Dead. Die Konfliktthematik wird dabei mit dem Emanzipationsbestreben der Frau in Irland verknüpft, die Familie erscheint als Nebenschauplatz und Spiegel des politischen Kampfes. Grundlage der Romananalysen bildet eine Sichtung und Kategorisierung des literarischen Feldes der Troubles-Literatur, eine Darstellung der Interdependenz von Geschlecht, Sexualität und dem Roman und eine ausführliche Analyse der diversen Diskurse zur Frau in der irischen Gesellschaft. Mit Hilfe des habitus-Begriffs von Bourdieu wird hier Literaturwissenschaft im Sinne von cultural studies betrieben.
Aus dem Inhalt: Fakten und Fiktionen - Literatur und Krieg - Troubles-Literatur - Geschlecht, Sexualität und der Roman - Diskurse zur Frau in der irischen Gesellschaft - Naomi May, Troubles - Julia O'Faolain, No Country for Young Men - Linda Anderson, To Stay Alive - Jennifer Johnston, The Railway Station Man - Briege Duffaud, A Wreath Upon the Dead.