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Die deutsche Philosophie in Mexiko

Ein Beitrag zur interkulturellen Verständigung seit Alexander von Humboldt

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Heinz Krumpel

An Hand von mexikanischem Quellenmaterial wird die seit Alexander von Humboldts amerikanischer Forschungsreise im 19. und 20. Jahrhundert in Mexiko vollzogene Aufnahme und Wirkung des philosophischen Denkens aus dem deutschsprachigen Kulturraum untersucht. Hierbei geht es darum, die mexikanische Auffassung von europäischer und deutscher Philosophie aus dem eigenen Kontext des mexikanischen Bewußtseins heraus verständlich werden zu lassen. Unter Berücksichtigung historischer Hintergründe wird dem Zusammenhang zwischen philosophischem Denken und kulturellem Kontext besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb wendet sich die Studie nicht nur an Fachphilosophen, sondern spricht einen Leserkreis an, der neugierig ist, etwas über die mexikanische Aneignung und Verwandlung europäischer Kultur und Philosophie zu erfahren.
Aus dem Inhalt: Alexander von Humboldts Bedeutung für das mexikanische Bewußtsein - Rezeption der deutschen Philosophie im 19. Jahrhundert - Romantik und Rationalismus - Historismus und Rezeption - Kultur und Mythos - Interkulturelle Vermittlungen - Rezeptionen im 20. Jahrhundert - Von Heidegger über Freud und Fromm bis zur Frankfurter Schule - Neukantianismus und Transzendentalphilosophie - Ethischer Universalismus - Diskursethik und der Begriff der Vernunft.