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«Wir sind das alte Deutschland, Das Deutschland, wie es war...»

Der «Bund der Aufrechten» und der Monarchismus in der Weimarer Republik

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Arne Hofmann

Der «Bund der Aufrechten» war die wichtigste Organisation des hohenzollerntreuen Monarchismus in der Weimarer Republik. Nach einer Einführung in das Phänomen des Weimarer Monarchismus wird die Geschichte des Bundes und der Zeitschrift «Der Aufrechte» aufgearbeitet und auf Ziele, Restaurationskonzepte und das Verhältnis zur politischen Rechten befragt. Durch Betrachtungen von Personenkult, Wertegefüge, Staatsverständnis, Gesellschafts- und Geschichtsbild werden die «Aufrechten» in der politischen Kultur der Republik verortet, so daß das Funktionieren einer obsoleten Loyalität in der Moderne untersucht werden kann. Sie erweisen sich dabei als eine altkonservative Gruppierung, deren bis ins Pseudo-Religiöse übersteigerter Monarchismus eine tiefsitzende Modernisierungsangst zugrunde liegt.
Aus dem Inhalt: Monarchismus in der Weimarer Republik - Ziele und Restaurationskonzepte - Monarchismus und politische Rechte - Personenkult und politische Sekte - Wertegefüge, Staatsverständnis, Gesellschafts- und Geschichtsbild - Funktion und Funktionieren einer obsoleten Loyalität in der Moderne.