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Staatsaufsicht über Finanzkonglomerate

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Markus Bock

Seit Beginn der achtziger Jahre setzen Banken und Versicherungen verstärkt auf Allfinanz-Strategien zur Vergrößerung ihrer Anteile am Finanzmarkt. Die Umsetzung dieser Strategien in sogenannten Finanzkonglomeraten führt zur Entstehung von Risiken, die zur Zeit gesetzgeberisch noch nicht erfaßt sind. Vor diesem Hintergrund untersucht die Abhandlung aus rechtswissenschaftlicher Sicht unter Rückgriff auf Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften sowohl die Notwendigkeit als auch die Möglichkeit, die Staatsaufsicht über Kreditinstitute und Versicherungen zu vereinheitlichen bzw. zu modifizieren. Der Verfasser gelangt zu dem Ergebnis, daß den existierenden Regelungswerken - Kreditwesengesetz und Versicherungsaufsichtsgesetz - ein neu zu schaffendes «Gesetz über die Beaufsichtigung der Finanzkonglomerate» zur Seite gestellt werden sollte. Der vorgelegte Entwurf beinhaltet Regelungen hinsichtlich der Erfassung konglomeratsspezifischer Risiken sowie der Zusammenarbeit der Aufsichtsämter.
Aus dem Inhalt: Rechtswissenschaftliche Untersuchung über Notwendigkeit und Möglichkeit einer einheitlichen Staatsaufsicht über Kreditinstitute und Versicherungen - Aufsichtsrechtliche Erfassung der Risiken des Bank- und des Versicherungsgeschäfts - Risiken von Finanzkonglomeraten - Vorschlag eines «Gesetzes über die Beaufsichtigung der Finanzkonglomerate», das die Erfassung konglomeratsspezifischer Risiken und die Zusammenarbeit der Aufsichtsämter regelt.