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Das Groteske in Wilhelm Raabes Spätwerk- «Die Akten des Vogelsangs»

Die Akten des Vogelsangs

Series:

Son-Hyoung Kwon

Die Arbeit macht es sich zum Ziel, das Groteske als konstitutives Moment von Raabes Altersroman Die Akten des Vogelsangs aufzuzeigen. Dafür wird der Begriff des Grotesken in seiner Vielschichtigkeit und seinem Kernpunkt dargestellt, damit er sowohl als solcher vermittelt wie auch ein brauchbarer literaturwissenschaftlicher Begriff wird. Im Zentrum der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem Werk, also mit dem Grotesken darin. Zahlreiche Ausgestaltungen und Funktionen des Grotesken in diesem Werk werden aufgezeigt und erläutert. Dadurch wird ein neues Bild von Raabe deutlich: Raabe als der Groteskschriftsteller, der zur Bewältigung seiner verwirrenden und schwer zu erfassenden Zeit das Groteske als Gestaltungsmittel verwendet hat.
Aus dem Inhalt: Das Groteske als der eigentliche Held des Romans, als Handlungsträger bei allen zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen - Das Groteske bedient sich der Protagonisten, um sich und seine Macht zu zeigen - Das Groteske als der Mittelpunkt des Romans.