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Gesellschaftliche Gerichte und ihre Übertragbarkeit auf das bundesdeutsche Strafverfahren

Ein Beitrag zur Institutionalisierung gemeinwesenbezogener Konfliktschlichtung in das allgemeine Strafrecht

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Hans Martin Schmid

Im formellen Strafverfahren werden häufig soziale Konflikte auf die abstrakte, überindividuelle Ebene des Straftatbestandes gehoben und ritualisiert abgehandelt; alltagsnahe, gemeinwesenbezogene Konfliktlösungsmechanismen bleiben ungenutzt. Untersucht wird der methodische Ansatz einer außergerichtlichen Konfliktschlichtung für das bundesdeutsche Strafverfahren unter Berücksichtigung von Anspruch und Wirklichkeit der gesellschaftlichen Gerichtsbarkeit in der DDR. Das Ergebnis hat Relevanz für aktuelle kriminalpolitische Entwicklungen in der Bundesrepublik.
Aus dem Inhalt: System und Rechtswirklichkeit der gesellschaftlichen Gerichtsbarkeit - Schiedsstellengesetz - Institutionalisierung gemeinwesenbezogener Konfliktschlichtung - Regelung eines betrieblichen Schlichtungswesens - Aktueller kriminalpolitischer Bezug.