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Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der KPD von 1945 bis 1956

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Volker Sieger

So schnell die KPD nach dem Ende der NS-Diktatur zu einem relevanten politischen Faktor in Deutschland wurde, so schnell vollzog sich im Zuge der Blockkonfrontation schließlich ihr Niedergang. Wieviel Zwangsläufigkeit sich dahinter verbarg, wird in dieser Arbeit anhand der Wirtschafts- und Sozialpolitik der KPD untersucht. Auf der Grundlage neu erschlossener parteiinterner Quellen kann die Widersprüchlichkeit der KPD-Politik aufgezeigt werden. Chancen wie Hemmnisse kommunistischer Politik in Westdeutschland werden benannt. Dabei wird die Hypothese eines nahezu naturgesetzlichen Einflußverlustes relativiert. Der KPD war nicht nur Objekt der Deutschlandpolitik, sondern zugleich politische Kräfteverhältnisse in Westdeutschland beeinflussendes Subjekt.
Aus dem Inhalt: Arbeit und Soziales: Konzept kommunistischer Wirtschafts- und Sozialpolitik – Politikfelder: Sozialisierung, Betriebsvereinbarungen, Sozialversicherung, Bodenreform, Flüchtlinge – Wendejahre 1948/49 – Verlust der politischen Akzeptanz – Abrücken vom A&S-Konzept – Lohnkampf: Hauptinhalt kommunistischer Wirtschafts- und Sozialpolitik.