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Die Wahlrechtsproblematik im handelsrechtlichen Jahresabschluß der Kapitalgesellschaft

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Markus Kothes

Seit Inkrafttreten des Bilanzrichtlinien-Gesetzes ist die Kapitalgesellschaft zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln hat. Dabei hat sie die Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des HGB zu beachten, die es - im Unterschied zu den US GAAP - offenbar in einer Vielzahl von Fällen ermöglichen, sich im Hinblick auf die Bilanzierung und Bewertung zwischen alternativ geregelten Abbildungsweisen zu entscheiden. Insbesondere im internationalen Vergleich und vor dem Hintergrund bestimmter aktueller Insolvenzfälle sind diese handelsrechtlichen Vorschriften verstärkt in die Diskussion geraten. Um Klarheit darüber zu schaffen, ob und in welchem Umfang die Kapitalgesellschaft die Gestaltung des Jahresabschlusses durch die Ausübung der Wahlrechte frei von übergeordneten Grundsätzen vornehmen kann, untersucht der Autor neben den Jahresabschlußzwecken und den GoB sämtliche den Einzelabschluß betreffenden Wahlrechte des HGB und zeigt die Auswirkungen ihrer Ausübung in Form eines Modellfalles.
Aus dem Inhalt: Zwecke und Adressaten des Jahresabschlusses nach HGB - Generalnorm - Vermögens-, Finanz- und Ertragslage - GoB/GoBil - Analyse wesentlicher Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte - Modellfall: Wirkungsweise der Wahlrechtsausübung.