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Außerordentliche Gemeindeleitung

Historischer Befund - Dogmatische Grundlegung - Kirchenrechtliche Analyse - Offene Positionen

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Peter Stockmann

Die Arbeit wurde mit dem Kulturpreis Ostbayern 1999 der OBAG AG ausgezeichnet. Das Ziel der Arbeit ist es, ausgehend von historischen und dogmatischen Beobachtungen, exemplarische Arten außerordentlicher Pfarreileitung im geltenden Recht der lateinischen Kirche zu analysieren und unter besonderer Berücksichtigung kirchenrechtsgeschichtlicher Fakten zu einer kanonistischen Neubewertung der Rolle von Laien als Gemeindeleiterinnen und -leitern zu gelangen. Der erste Teil gibt einen kurzen Überblick über die Formen neutestamentlicher Gemeindeleitung und über die Geschichte der Pfarrei. Im zweiten Teil erfolgt eine Auseinandersetzung einerseits mit entsprechenden Aussagen amtlicher Dokumente, andererseits mit ausgewählten ekklesiologischen Stellungnahmen. Der dritte Teil hebt mit einer rechtssprachlichen Untersuchung an und unterzieht dann vor dem Hintergrund der ordentlichen Pfarreileitung die außerordentliche Pfarreileitung, wie sie in c. 517 1 CIC/1983 und c. 517 2 CIC/1983 Eingang in das kirchliche Gesetzbuch gefunden hat, einer Prüfung. Im vierten Teil wird der Versuch unternommen, unter Verweis auf eine Vielzahl von kirchenrechtsgeschichtlichen Beispielen außerordentlicher Gemeindeleitung zu einem Neuansatz in der gegenwärtigen Diskussion zu kommen.
Aus dem Inhalt: Historischer Befund - Dogmatische Grundlegung - Kirchenrechtliche Analyse - Offene Positionen.