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Angst vor weiblicher Sexualität als Hemmfaktor im Entwicklungsprozeß der säkularisierten Mädchenerziehung und Frauenbildung in Iran

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Akbar Mahmoudi

Anhand einer ausführlichen Literaturstudie untersucht der Autor die psychosozialen Hintergründe, die in Iran das Recht auf freie Bildung und Selbstbestimmung der Frauen seit Generationen einschränken. Die theoretischen Grundlagen werden hier mit den historischen Erfahrungen und Entwicklungen verknüpft. Eine Analyse von islamisierten Schulbüchern dient der nochmaligen Überprüfung der Ergebnisse aus den Textstudien. Als Ergebnis dieser sozial- und ideologiekritischen Studie wird die Stellung der Frau, unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsfrage, allgemein in den Grundlagen des Islam und konkret in der islamischen Theokratie Irans offen und frei von apologetischen Ansätzen beschrieben. Die Arbeit ist in dieser Hinsicht ein Beitrag zu einer interkulturellen Pädagogik, in der Vielfalt, Eigendynamik und Veränderungsfähigkeit der Kulturen und Gesellschaften zur Kenntnis genommen werden können.
Aus dem Inhalt: Die Wechselwirkung von Geschlechterrollendifferenzierung und Mädchenerziehung und Frauenbildung in den Grundlagen des Islam - Die Bedeutung der Moderne für die Frauenfrage - Die Anfänge der Säkularisierung von Mädchenerziehung und Frauenbildung - Verordnete Modernisierung - Zwischen Entschleierung und Re-Islamisierung - Mädchenerziehung und Frauenbildung unter der «absoluten Herrschaft der islamischen Rechtsgelehrten».