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Flexibilisierung der Nachlaßgestaltung im Lichte von § 2065 BGB

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Johannes A. Frey

Angesichts der in der heutigen Zeit vor allem bei Unternehmernachfolgen immer wichtiger werdenden Problematik einer flexiblen Nachlaßgestaltung stellt sich häufig die Frage nach den Grenzen der Testierfreiheit im deutschen Erbrecht. Diese Grenzen ergeben sich vor allem aus dem Prinzip der Selbstentscheidung des Erblassers. Die Arbeit analysiert Grundgedanken und Systematik dieses Prinzips und weist nach, daß es rechtspolitisch nicht begründbar und in sich widersprüchlich ist. In diesem Zusammenhang erfolgt ferner eine Auseinandersetzung mit der von Rechtsprechung und Literatur weitgehend akzeptierten Konzeption einer bedingten Nacherbschaft und ihrer Widersprüchlichkeit zum Prinzip der Selbstentscheidung des Erblassers, insbesondere zu den Kriterien bei Potestativbedingungen.
Aus dem Inhalt: Tragweite und Grenzen des Prinzips der Selbstentscheidung des Erblassers - Kriterium für die Zulässigkeit von Potestativbedingungen - Anforderungen an die Selbstentscheidung des Erblassers nach dem US-amerikanischen Recht - Unzulässigkeit der bedingten Nacherbfolge - Grundgedanke und gesetzgeberischer Zweck des Prinzips der Selbstentscheidung des Erblassers.