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Investitionsfinanzierung und konjunkturelle Dynamik

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Christoph Kind

In dieser Arbeit werden die wichtigsten Argumente für eine Finanzierungsabhängigkeit der Investitionen aus Post-Keynesianischer und Neo-Keynesianischer Sicht zusammengeführt. Im Zentrum der Analyse stehen nichtlineare Konjunkturmodelle, in denen Finanzierungsrestriktionen zu permanenten endogenen Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität führen können. Erweiterungen und Simulationen der Modelle zeigen, daß monetäre Konjunkturzyklen mit unterschiedlichen Theorien der Erwartungsbildung kompatibel sind, die Stabilisierungspolitik erschweren und komplexe Dynamiken erzeugen können. In einer abschließenden ökonometrischen Untersuchung stellt sich heraus, daß ein signifikanter Einfluß der Unternehmensliquidität auf die Höhe der gesamtwirtschaftlichen Investitionen seit den späten sechziger Jahren in den USA nachweisbar ist.
Aus dem Inhalt: Theoretische Grundlagen des Zusammenhangs von Finanzierungskonditionen und Investitionshöhe - Liquiditätskosten und makroökonomische Dynamik - Investition, Verschuldung und Konjunkturzyklen - Empirische Untersuchungen.