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Verschriftung und Verschriftlichung des Altenglischen

Eine methodisch-exemplarische Untersuchung

Series:

Christine Finke

Wie verändert eine Sprache sich, wenn sie mit dem Medium Schrift in Kontakt kommt? Kann man Spuren des konzeptionell «schriftlicher Werdens», also der Verschriftlichung, in Texten finden, die sich über eine gewisse Zeitspanne verfolgen lassen? Und auf welche Weise wird verschriftet? Am Altenglischen läßt sich durch einen neuen Ansatz der Mündlichkeits-/Schriftlichkeitsforschung zeigen, daß graphische und sprachliche Phänomene, die bisher weitgehend noch nicht analysiert sind, historischen Prozessen zuzuordnen sind. Dieses Buch zeigt, daß in der historischen Sprache Altenglisch Verschriftung und Verschriftlichung als Prozesse nachweisbar sind, die auf das Medium Schrift zurückgehen bzw. durch diese erst ausgelöst werden und derart tiefgreifend sind, daß man sie als Folge des Medienwechsels zu verstehen hat.
Aus dem Inhalt: Die Begriffe Verschriftung und Verschriftlichung - Schreibsysteme im angelsächsischen England (Runen und Alphabetschrift) - Die altenglischen Charters - Ælfric's Catholic Homilies: The Second Series - Die altenglische Übersetzung von Bedas Historia Ecclesiastica Gentis Anglorum - Verschriftung und Verschriftlichung im Altenglischen.