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Koordinationsdefizite in der Bekleidungswirtschaft

Eine konzeptionelle und empirische Analyse mit Hilfe des Koordinationsmängel-Diagnose-Konzeptes

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Marc Heußinger

Die Internationalisierung und Intensivierung des Wettbewerbs sowie eine Differenzierung der Kundenanforderungen kennzeichnen derzeit die Bekleidungswirtschaft. Damit einher geht die zum Teil schlechte wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Unternehmen des Handels und der Industrie in dieser Branche. Zunehmend werden Restrukturierungsüberlegungen in den Organisationsstrukturen der Bekleidungswirtschaft notwendig, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich agieren zu können. Die alleinige Orientierung dieser Maßnahmen auf unternehmensinterne Prozesse greift dabei allerdings zu kurz, da gerade im textilen Distributionssystem enge Entscheidungs- und Handlungsinterdependenzen zwischen den einzelnen Wertschöpfungsstufen bestehen. Damit erscheint die stufenübergreifende Koordination der Maßnahmen der einzelnen Wertschöpfungsstufen mit dem Ziel einer gemeinsamen Optimierung der Austauschprozesse und der Beziehungen entlang der Wertschöpfungskette unerläßlich. Daher werden in der Arbeit mit Hilfe des Koordinationsmängel-Diagnose-Konzeptes zunächst die derzeit zwischen Industrie und Handel bestehenden Koordinationsdefizite identifiziert und analysiert, um in einem zweiten Schritt Handlungsoptionen für ein koordinationseffizientes Management in der textilen Wertschöpfungskette abzuleiten.
Aus dem Inhalt: Methodische Grundlagen zur Analyse von Koordinationsdefiziten innerhalb von Distributionssystemen – Analyse aktueller Entwicklungen in der Bekleidungswirtschaft – Empirische Zeitreihenanalyse der Saisonrhythmen – Analyse der Koordinationsdefizite zwischen Industrie und Handel mit Hilfe des Koordinationsmängel-Diagnose-Konzeptes – Handlungsempfehlungen für ein koordinationseffizientes Management in der textilen Pipeline – Grundlagen eines stufenübergreifenden Konzeptes zur kundenorientierten Produktion.