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Das Kind und seine Krankheiten in der griechischen Medizin

Von Aretaios bis Johannes Aktuarios (1. bis 14. Jahrhundert)

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Christine Rogge

Eine Abhandlung über Kinderheilkunde im modernen Sinne liegt aus der Antike nicht vor. Gleichwohl wurden das Kind und seine Krankheiten von den griechischen Ärzten wahrgenommen. In der vorliegenden Arbeit sind die Anschauungen von 21 medizinischen Schriftstellern von Aretaios (1. Jh. n. Chr.) bis zu Johannes Aktuarios (14. Jh.) gesammelt, kommentiert und analysiert.
Die Gesundheitspflege von Kindern und die Behandlung ihrer Krankheiten wurden bis in die byzantinische Medizin im Rahmen der Qualitäten- und Säftelehre theoretisch und praktisch betrieben. Dieses langlebige Konzept ermöglichte bei aller Beschränktheit der Mittel ein differenziertes Eingreifen auch am kranken Kind.
Aus dem Inhalt: Kurzbiographien von 21 antiken und byzantinischen medizinischen Autoren - Vorstellungen vom Kind - Aufzucht und Erziehung bis zum 14. Lebensjahr - Das Kind und seine Krankheiten im Corpus Hippocraticum - Krankheiten des Kindes «a capite ad calcem» - Literaturverzeichnis, Stellenregister, Indices.