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Studien zur Gnosis

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Gerd Lüdemann

Die in diesem Band vereinten Aufsätze resultieren aus der Arbeit des Projektes «Gnosisforschung in Göttingen», das sich unter anderem der Erforschung des frühen Christentums und seiner Nachgeschichte widmet. Gerd Lüdemann weist in seinem Beitrag am «Testfall» Simon Magus nach, daß eine Gnosis im 1. Jahrhundert existiert hat. Die als typisch gnostische Gattung geltenden «Gespräche Jesu» werden von Martina Janßen kritisch hinterfragt, wobei zugleich ein umfassender Überblick sowohl über die gnostische Dialogliteratur als auch über die als Gespräch Jesu stilisierten neutestamentlichen Apokryphen (einschließlich des neu entdeckten «Evangelium des Erlösers») gegeben wird. Roald Zellweger weist die Herkunft der klassisch gnostischen Religion der Mandäer aus einem Schisma der Syrischen Kirche im 4. Jahrhundert nach.
Aus dem Inhalt: Gerd Lüdemann: Die Apostelgeschichte und die Anfänge der simonianischen Gnosis – Martina Janßen: Mystagogus Gnosticus? Zur Gattung der «gnostischen Gespräche des Auferstandenen» – Roald A. Zellweger: Das Mandäerproblem im Lichte des frühen syrischen Christentums.