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Strukturen des Wortschwunds in Lincolnshire: «Real-time» und «Apparent-time»

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Verena Krus-Bühler

Seit rund einem Jahrhundert gibt es systematische Bestandsaufnahmen der englischen Dialekte. Die jüngste und umfassendste, Survey of English Dialects (SED), ist selbst bereits vierzig Jahre alt. Sie ist gleichwohl Ausgangspunkt und Grundlage der modernen Dialektforschung. Die Dissertation untersucht den damals erhobenen Dialektwortbestand für Lincolnshire neu. Ziel ist es, durch den Vergleich des generationen- und geschlechtsspezifischen Wortgebrauchs nicht nur quantitative Veränderungen des Dialektwortschatzes zugunsten des Standards in dieser Region aufzuzeichnen, sondern auch Muster des Wortschwundes zu ermitteln. Die Ergebnisse werden in Kartenbilder umgesetzt, die die Homogenität des Dialektgebietes Lincolnshire im ganzen wie auch seine Binnendifferenzierungen erkennen lassen.
Die Autorin: Verena Krus-Bühler, Jahrgang 1955. Studium der Anglistik und Sportwissenschaften in Heidelberg, nach Staatsexamen Referendariat für das Lehramt an Gymnasien, Studien- und Lehrtätigkeiten in England, Mitglied des Graduiertenkollegs «Dynamik von Substandardvarietäten», Heidelberg, 1998 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg, derzeit Lehrerin in Heidelberg.