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Die frühneuhochdeutsche Kanzleisprache des Kuhländchens

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Lenka Vankova

Auch wenn die deutschsprachigen Quellen aus Mähren schon mehrmals zum Gegenstand linguistischer Untersuchungen wurden, ist das reiche Kanzleimaterial bei weitem noch nicht wissenschaftlich aufgearbeitet. Zu den deutschsprachigen Gebieten Mährens gehörte in der Vergangenheit auch das Kuhländchen im Osten Nordmährens. Die Kanzleimaterialien der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus diesem kleinen, aber historisch und sprachhistorisch sehr interessanten Territorium werden unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet. Dabei werden folgende Ziele gestellt: Verfolgung der sprachlichen Ausgleichsprozesse im Untersuchungszeitraum, Beobachtung der Vermischung von bairischen und mitteldeutschen Elementen in den Quellen und Feststellung von Kontinuität bzw. Diskontinuität in der Sprachentwicklung des Kuhländchens durch Vergleich mit der gesprochenen Mundart des 19. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Das Kuhländchen als Bestandteil von Mähren und Schlesien - Graphematische Analyse - Bemerkungen zur Morphologie - Analyse ausgewählter syntaktischer und grammatisch-lexikalischer Mittel unter textsortenspezifischem Aspekt.