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Nachweis der Schmerzlinderung durch die Gasteiner Heilstollenkur

Ergebnisse einer psychologischen und neuroendokrinologischen Evaluierung

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Anton Graf and Bernd Minnich

Ziel der Studie war die Evaluierung chronischer Schmerzzustände. Es wurden dazu chronische Schmerzen während der 27-tägigen Kur im Gasteiner Heilstollen mit verschiedenen Methoden erfaßt und dokumentiert. Als Modell für den chronischen Schmerz diente die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew). Die einzelnen Wirkmechanismen der Gasteiner Heilstollenkur sind nach wie vor nicht genau geklärt, werden jdoch der Trias Radon, Feuchtigkeit und Wärme zugeschrieben. Der schmerzlindernde Effekt dieser Therapie wurde, ebenso wie die Änderungen im Jahr nach der Kur, erfaßt. Dazu dienten Korrelationen zwischen Schmerzstärke, der Schmerzschwelle, Warm- und Kaltschwelle sowie verschiedene, mit dem Schmerzgeschehen in Zusammenhang stehende Blutparameter. Es wurde damit ein Beitrag zur Nutzen-Risiko-Abwägung der Radonkur im Rahmen der Indikationsstellung geleistet.
Aus dem Inhalt: Schmerzdefinition - Schmerzkonzepte und Schmerztheorien - Schmerzkomponenten - Schmerzwahrnehmung - Anatomie und Physiologie - Formen des Schmerzes - Schmerzmessung - Schmerztherapie und Schmerzbekämpfung - Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises.