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Markteintrittszeitpunkt und Marktbeherrschung in der Transformation

Ein Ansatz zur Beurteilung von First-Mover Investitionen unter den Rahmenbedingungen der Systemtransformation sowie dessen Anwendung auf den ungarischen Strommarkt

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Karsten Liebing

Volkswirtschaften in Osteuropa und Asien befinden sich in einem politischen und wirtschaftlichen Transformationsprozeß. Führen frühe Direktinvestitionen in diesen «jungen» Märkten zu Pioniervorteilen? Handlungsalternativen eintretender Unternehmen unter unvollständigen und unsicheren Rahmenbedingungen werden hinsichtlich der Effizienz alternativer Integrations- und Finanzierungsmuster analysiert. Wirkungen von Eintrittszeitpunkt und -muster auf die Wettbewerbsposition werden in einem - um die institutionenökonomischen Ergebnisse erweiterten - spieltheoretischen Duopolmodell diskutiert. Die entwickelten Hypothesen werden den im ungarischen Strommarkt beobachtbaren Verhaltensmustern gegenübergestellt und kritisch hinterfragt. Pioniervorteile sind erklärbar und hängen ab von der Investitionsart, dem Markteintrittsmuster und der realisierbaren Entwicklung der Transformation.
Aus dem Inhalt: Wettbewerbsrelevante Charakteristika der postsozialistischen Ordnung und ihre Erfassung - Die Beeinflussung von Integrationsmustern durch den Transformationsprozeß und resultierende Kostenunterschiede zwischen Pionier und Folger - Wettbewerbseffekte transformationsbedingt unvollkommener Kapitalmärkte - Die Wirkung transformationsspezifischer Integrations- und Finanzierungsmuster auf die Wettbewerbsposition von Pionier und Folger - Der ungarische Stromsektor in der Transformation und das Markteintrittsverhalten westeuropäischer Elektrizitätsversorgungsunternehmen.