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Die Förderung von Forschungs- und Entwicklungskooperationen

Eine Untersuchung der Förderung von grenzüberschreitenden Forschungs- und Entwicklungskooperationen als Bestandteil der Forschungs- und Technologiepolitik der Europäischen Union

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Stephan Wimmers

Transnationale FuE-Kooperationen werden insbesondere von der Europäischen Kommission als eine vielversprechende Lösung von Problemen der europäischen Mitgliedstaaten im Hochtechnologiebereich betrachtet und dementsprechend gefördert. In der Untersuchung steht diese Sichtweise und die Sinnhaftigkeit der Subventionierung von FuE-Kooperationen auf dem Prüfstand. Mit einem spieltheoretischen Modell wird analysiert, unter welchen Umständen FuE-Kooperationen sowie ihre Subventionierung eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Allokation der Ressourcen gegenüber einer Wettbewerbslösung ergeben. Es zeigt sich, daß die Europäische Kommission selbst unter Modellbedingungen Schwierigkeiten hätte, ihre Ziele durch eine Förderung von FuE-Kooperationen zu verwirklichen.
Aus dem Inhalt: Analyse der Legitimation der Forschungs- und Technologieförderung der EU - Marktversagen - Positive externe Effekte - Analyse der Förderung von FuE-Kooperationen - Modellstruktur - Gleichgewichtsermittlung - Wohlfahrtsvergleiche - Berücksichtigung von Subventionen - Berücksichtigung von Transaktionskosten - Berücksichtigung von Kooperationsvorteilen - Wettbewerbsbeschränkungen und -verzerrungen - Voraussetzungen für eine sinnvolle Förderung von FuE-Kooperationen unter Modellbedingungen.