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Die Verpackungsverordnung und ihre ökologischen Alternativen

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Ralf Michael Prüfer

Der kontinuierliche Anstieg des Hausmüllaufkommens bei gleichzeitiger Erschöpfung der kommunalen Entsorgungskapazitäten war lange Zeit Themenschwerpunkt zahlreicher Diskussionen in den Fachkreisen. Vor dem Hintergrund eines dringenden Handlungsbedarfs zur Abfalleindämmung wurde 1991 die Verpackungsverordnung verabschiedet. Ziel und Anliegen der Studie ist es, ausgehend von den theoretischen Grundlagen sozialer Kosten die Inhalte der Verpackungsverordnung darzustellen und sorgfältig zu analysieren, wobei auf die organisatorische Umsetzung und die ökologische Bedeutung des Wertstoffrecyclings eingegangen wird. Was wären die Prinzipien einer Abfallpolitik, wenn sie umweltgerecht und zukunftsfähig sein will? Auf diese Frage liefert die Studie eine umfassende Antwort: das «3-Punkte-Entsorgungskonzept». Mit der Entwicklung dieses alternativen Abfallkonzepts wird die Realisierbarkeit der aufgezeigten ökologischen Ansätze nachgewiesen. Die Darstellung zahlreicher Abfallbehandlungsverfahren vermittelt gleichzeitig einen Einblick in die Praxis des Recyclings und der Hausmüllentsorgung.
Aus dem Inhalt: Konträre Elemente einer liberalen Marktwirtschaft: Öffentliche Güter, Externe Effekte, Exploration externer Effekte - Die Verpackungsverordnung von 1991: Vorfeld, Gesetzestext und Würdigung, Bewertung - Organisation des dualen Entsorgungssystems: Rückführungssysteme, Rohstoffrecycling - Ökologisch konzipierte Abfallwirtschaft: Grundlagen, Thermische Verwertung, Kompostierung, Deponierung, Recycling - Umsetzung.