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Der Methodenstreit

Ökonomische Forschungsprogramme aus der Sicht des Kritischen Rationalismus

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Bettina Wentzel

Im Methodenstreit zwischen Gustav von Schmoller und Carl Menger geht es um eine bis heute nicht abgeschlossene Diskussion zu Grundsatzfragen über die Ziele, Aufgaben und Vorgehensweisen der ökonomischen Forschung. Das in der Debatte zum Ausdruck kommende Spannungsverhältnis zwischen Theorie und Erfahrung ist immer wieder ein zentraler Aspekt methodologischer Problemstellungen. Hauptanliegen der Arbeit ist es, die Beziehungen zwischen den im Methodenstreit vertretenen Positionen, wissenschaftstheoretischen Argumenten und moderner ökonomischer Theoriebildung zu untersuchen. Hierbei wird deutlich, daß Kriterien und Standards des Kritischen Rationalismus von Karl Popper hilfreich sind, um generelle Grundlagenprobleme des sozialwissenschaftlichen Denkens zu analysieren.
Aus dem Inhalt: Wissenschaftstheoretische Grundlagen zur Beurteilung ökonomischer Forschungsprogramme - Das erfahrungsgeleitete Forschungsprogramm der Historischen Schule - Das theoriegeleitete Forschungsprogramm von Carl Menger - Ergebnisse des Methodenstreits, Wissenschaftstheorie und moderne ökonomische Theorie - Qualitätsmerkmale ökonomischer Theorien.