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Mikrosystemtechnik: eine Marktanalyse

Produzenten - Nutzer - Netzwerke als Chance für den Markt

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Henning Wicht

Neue, aus der Forschung kommende Technologien kommerziell zu nutzen, ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Industrieländer. Besondere Bedeutung kommt dabei denjenigen Entwicklungen zu, die branchenübergreifend Einsatz finden und über eine Initialfunktion für neuartige Anwendungen verfügen.
Mikrosystemtechnik, die Kombination von Elektronik, Mechanik, Fluidik und Optik auf kleinstem Raum, ist der Oberbegriff, unter den z.B. Airbagbeschleunigungssensoren, DNA-Analysechips und hochintegrierte Hörimplantate fallen. Allerdings befindet sich die industrielle Anwendung der Mikrosystemtechnik noch in einer Anfangsphase, und der Schub an neuen Produkten läßt bislang auf sich warten. Nach den Ergebnissen einer Marktuntersuchung verursachen Barrieren zwischen Technologieanbietern und -nachfragern diese Situation.
Wenn es um den Einsatz neuer Technologien geht, stellen Unsicherheit über den erwarteten Nutzen bei gleichzeitig hohen Investitionskosten den Kern der Problematik bzw. die Hindernisse für die Unternehmen dar. Eine Lösung bieten Produzenten-Nutzer-Netzwerke, die durch nachfrageorientierte Interaktion den Übergang von der Forschung zur industriellen Anwendung vereinfachen können.
Aus dem Inhalt: Mikrosystemtechnik: technisch-wirtschaftlicher Kontext - Nachfrage und Angebot in Deutschland und Frankreich - Diffusionsbarrieren im Markt - Notwendigkeit staatlicher Forschungspolitik? - Beitrag der Politik zur Überwindung der Diffusionsbarrieren - Produzenten-Nutzer-Netzwerke - Idealszenario der Netzwerkentstehung.