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Koordination als Konstituente des Stils Diderots

Untersuchungen zu seinem dramatischen Werk

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Martin Meyer

Koordination ist gerade bei Diderot, dessen Werk im Ruf besonderer Originalität in der Form steht, ein zentraler stilistischer Indikator. Ausgehend von einem Korpus von 500 Seiten, dem im weiteren Sinn dramatischen Werk, wird die Verwendung von Koordination im Dialog sowie in erzählenden und argumentativen Passagen beschrieben. Dargestellt wird einerseits die Abhängigkeit ihrer Verwendung von der Äußerungsinstanz und inhaltlichen Elementen, etwa der dramatischen Entwicklung, andererseits ihre Funktion bei der Festlegung von Textsorten.
Aus dem Inhalt: Koordination - ein zentraler stilistischer Indikator - Dialog: Diderot - l'homme du dialogue; Didaktischer Dialog; Theaterstücke; Dialoge in den récits métadiégétiques - Narrative Texte: Didascalies und cadre narratif; Tableaux und récits métadiégétiques; Résumés und Entwürfe - Deliberativ-argumentative Texte: «anschauliche» Textpassagen; «eingängige» Textpassagen; Abhängigkeit von der Äußerungsinstanz - Ergebnisse.