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Person-«sein»

Freiheit und Geschichtlichkeit als Grundkonstanten des Menschen im Denken von Max Müller (1906-1994)

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Kai-Uwe Socha

Die Erweiterung des Erfahrungsbegriffs und die Vertiefung des Geschichtsbegriffs sind nach Max Müller die beiden entscheidenden Impulse, welche die Philosophie im 19. Jahrhundert erhalten hat. Ausgehend von diesen beiden Begriffen entwickelt er seine «Metahistorik», eine geschichtlich-personale Freiheitsmetaphysik. Die Analyse beschreibt den Menschen als Wesen der Freiheit, das diese Freiheit in geschichtlichen Gestalten verwirklicht. Solche Gestalten sind «Symbolos», Vergegenwärtigung des Absoluten im Endlichen. Dadurch gelangt Müller zu einer Erneuerung des Personbegriffs, der nun in seiner Zeitlichkeit verstanden werden kann- als Person- sein. Die Philosophie Müllers soll unter der leitenden Fragestellung einer möglichen Rechtfertigung des Daseins vorgestellt werden.
Aus dem Inhalt: Der Beginn bei der Erfahrung - Erfahrung und Geschichte - Geschichte und Freiheit - Freiheit und Augenblick - Das Glücken des Augenblicks - Glücken und Erfahrung - Eine be-gründete Hermeneutik.