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Die arbeitsrechtliche Stellung der Rote-Kreuz-Schwestern

Eine Untersuchung zur Arbeitnehmereigenschaft mitarbeitender Vereinsmitglieder und Gesellschafter am Beispiel der Krankenschwestern der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V.

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Detlev Reichelt

Die Arbeit behandelt eine Problemstellung auf der Schnittstelle zwischen Arbeits- und Gesellschaftsrecht. Am Beispiel der Rote-Kreuz-Krankenschwestern, die nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung keine Arbeitnehmerinnen sind, wird die arbeitsrechtliche Einordnung von mitarbeitenden Vereinsmitgliedern und Gesellschaftern untersucht. In kritischer Auseinandersetzung mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung wird herausgearbeitet, dass die Rote-Kreuz-Schwestern alle Tatbestandsmerkmale des traditionellen Arbeitnehmerbegriffs erfüllen und deshalb aufgrund des im Arbeitsrecht geltenden faktischen Rechtsformzwangs für abhängige Beschäftigungsverhältnisse Arbeitnehmerinnen ihrer Schwesternschaften sind. Im Anschluss daran wird untersucht, ob und inwieweit sich die für die arbeitsrechtliche Einordnung der Rote-Kreuz-Schwestern gefundenen Ergebnisse auf andere Gesellschaftsformen übertragen lassen.
Aus dem Inhalt: Die arbeitsrechtliche Stellung mitarbeitender Vereinsmitglieder am Beispiel der Rote-Kreuz-Schwestern – Geschichte der Schwesternschaften – Verbands- und Mitgliedschaftsstruktur der Schwesternschaften – Rechtsstellung der Rote-Kreuz-Schwestern in Rechtsprechung und Literatur – Arbeitsrechtliche und arbeitsrechtspolitische Konsequenzen – Rechtsstellung der Rote-Kreuz-Schwestern im Verhältnis zu den Schwesternschaften – Rechtsstellung der aufgrund von Gestellungsverträgen tätigen Rote-Kreuz-Schwestern – Übertragbarkeit der gefundenen Ergebnisse auf andere Gesellschaftsformen.