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Symbol oder Metapher

Eine ideengeschichtliche Standortbestimmung des Humanismus in der Musik am Beispiel der Motette

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Silvia Uhlemann

Aufgefaßt als Repräsentanten verschiedener Richtungen philosophischen und ästhetischen Denkens, dienen die Begriffe Symbol und Metapher der Einordnung musikhistorischer Phänomene in einen größeren kulturgeschichtlichen Zusammenhang. Einzelne Stationen, die die Motette vom 12. bis ins frühe 16. Jahrhundert durchläuft, werden in Beziehung gesetzt zu philosophischen Entwürfen des jeweils selben Zeitraumes. Der imaginäre Diskurs zwischen komponierendem Musiker und philosophierendem Vor-Denker, der sich daraus ergibt, wirft neues Licht auf die möglichen Erscheinungsweisen humanistischen Denkens in der musikalischen Form
Aus dem Inhalt: Das Problem des Humanismus in der Musik - Philosophisches Denken und musikalische Komposition - Das 12. Jahrhundert: die erste Renaissance - Das 13. Jahrhundert: Form als Konstruktion - Konzentration durch Kontraktion: Ars nova und philosophischer Nominalismus - Die isorhythmische Motette und die Entrückung Gottes-Humanismus als Gegenwelt.