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Walter Edwin Griesbach (1888-1968)- Leben und Werk

Pharmakologe, Stoffwechselpathologe und Endokrinologe

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Viola Angelika Heinzelmann-Schwarz

Diese Arbeit wurde mit dem Henry E. Sigerist-Preis 1999 der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften ausgezeichnet. Das Leben und Werk Walter E. Griesbachs wird mit dieser Untersuchung erstmals dargestellt und sein Beitrag für die medizinische Wissenschaft gewürdigt. In einem einleitenden Abschnitt wird zunächst ein Rückblick über die Entwicklung der Endokrinologie bis 1940 gegeben, wodurch die Forschung Griesbachs in den historischen Rahmen eingeordnet werden kann. Im ersten Hauptteil liegt die Gewichtung auf der Darstellung seines Lebens als deutsch-jüdischer Arzt während des Dritten Reiches und während der Emigration in ein Land des Commonwealth. Der zweite Hauptteil setzt sich mit seiner Forschung auseinander: der Identifizierung verschiedener glykolytischer Intermediärprodukte, der Entwicklung der «Kongorotmethode» und der bedeutendsten wissenschaftlichen Leistung Griesbachs, der Identifizierung aller Zellen des Hypophysenvorderlappens im Hinblick auf ihre Hormonzugehörigkeit.
Aus dem Inhalt: Historischer Rückblick über die Endokrinologie bis zum Jahre 1940 - Lebensabschnitte: von der Geburt bis zur Emigration aus Deutschland - die Emigration und das Leben in Neuseeland - die Forschungstätigkeit in Deutschland - die Forschungstätigkeit in Neuseeland.