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Menschenrechte in arabo-islamischen Staaten

Am Beispiel Ägypten und Sudan

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Mark Krieger

In der Literatur über das Verhältnis des Islams zu den Menschenrechten dominieren eindimensionale kulturalistische Ansätze, welche die politisch-institutionelle und sozio-ökonomische Dimension des Gegenstands üblicherweise ausblenden. Im Gegensatz dazu argumentiert die Arbeit, daß kulturelle und sozialstrukturelle Faktoren gleichermaßen der Nichtgeltung individueller Menschenrechte im arabo-islamischen Orient zugrunde liegen. Auf der methodologischen Basis einer historischen Soziologie zeigt der Autor anhand zweier Fallstudien, daß sich in jener Region die Grundvoraussetzungen für die Geltung der Menschenrechte nicht haben entfalten können.
Aus dem Inhalt: Menschenrechte und nichtwestliche Kulturen - Ethnischer Nationalismus und religiöser Fundamentalismus - Vergleich zweier Länderstudien und Frage nach Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse.