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Zur Genese der sozialen Eindrucksbildung

Situative und generalisierte Selbst- und Fremdkonzepte als Phänomene interpersoneller Wahrnehmung

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Christian Kordowski

Soziale Interaktion ist ein zwischenmenschlicher Verständigungsprozeß, in dem Selbst- und Fremdkonzepte gebildet und validiert werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Verlaufsstudien im Labor und Feld zeigen, daß es Individuen innerhalb sozialer Interaktionen durch ihr Impression Management gelingt, andere und sich selbst als sympathisch zu erleben, Diskrepanzen zwischen Real- und Idealselbst zu reduzieren und hohe Bestätigungen für das, «was sie sind» und «sein möchten», zu erfahren. Positive Auswirkungen des sozialen Kontaktes lassen sich bereits in der Antizipation der Interaktionssituation nachweisen. Bei generalisierter Eindrucksbildung oder nach Auflösung des Interaktionskontextes können ähnlich günstige Selbst- und Fremdkonzepte nicht gebildet oder aufrechterhalten werden.
Aus dem Inhalt: Symbolischer Interaktionismus - Generalisierte, prä-interaktionelle, interaktionelle und post-interaktionelle Eindrucksbildung - Impression Management - Empirische Verlaufsstudien zur Änderung von Selbstbild, Fremdbild, Selbstbestätigung und Selbstakzeptanz durch soziale Interaktion.