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Standardisierung als relationaler Vertrag

Die Entwicklung technischer Vorschriften in der europäischen Telekommunikation

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Frank-Peter Hansen

Kompatibilitätsstandards sind ein wichtiges Element beim Auf- und Ausbau von Telekommunikationsnetzen. Dabei stellt sich die Frage, in welcher Weise Normen entwickelt werden sollten. Die neoklassische Analyse von Standardisierungsprozessen liefert allein kein befriedigendes Urteil über die Eignung bestimmter Normungsprozesse. Mit Hilfe der Neuen Institutionenökonomie wird in der Arbeit versucht, zu weiterführenden Aussagen über Normungsprozesse zu gelangen. Vor dem Hintergrund des institutionellen Wandels der Standardisierung in der europäischen Telekommunikation werden Anreize und Restriktionen der Akteure analysiert. Das Beispiel des professionellen Bündelfunks zeigt die Flexibilität und auch die Grenzen des institutionellen Arrangements in der europäischen Standardsetzung.
Aus dem Inhalt: Marktliche, kooperative und regulative Standardisierungsprozesse - Standardisierung als relationaler Vertrag - Standardisierungsprozesse auf den regulierten europäischen Telekommunikationsmärkten - Deregulierung und ihre Konsequenzen für die Standardisierung.