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Das Verständnis des Gewissens in der neueren Psychologie

Analyse der Aussagen und Positionen mit ihren paradigmatischen Prämissen und in ihrer Bedeutung für die ethische Diskussion

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Andreas Zimmer

Gewissensphänomene sind ein Feld, in dem die theologische Ethik sich mit psychologischen Fragestellungen berührt. Die Arbeit versucht, die Ergebnisse der neueren Psychologie für den moraltheologischen Diskurs fruchtbar zu machen. Im ersten Schritt werden - als paradigmatisches Fundament - die psychologischen Konzepte vom Gewissen ermittelt. Dies ermöglicht den Dialog unter Berücksichtigung der Tatsache, daß Aussagen nicht rein objektiv, sondern von einem bestimmten Standpunkt aus formuliert werden. Die Gewissenskonzepte können so auf ihre Anregungen für die Theologie befragt werden. Zugleich wird eine kritische Würdigung vom Standpunkt der Theologie aus möglich.
Aus dem Inhalt: Paradigmentheoretische Analyse - Gewissen bei Skinner, Eysenck, Bandura, Hartmann, Eriskon, Fromm, Frankl, Rattner - Vergleich von theologisch-ethischer und psychologischer Perspektive - Impulse für die weitere theologisch-ethische Diskussion.