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Rechtsextreme Publizistik

Zur Soziologie eines politischen Phänomens

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Axel Echelmeyer

Das Phänomen Rechtsextremismus wird in einen soziologischen Zusammenhang gestellt und als Handlungsebene einer Ideologie erklärt, die eine Gesellschaftsordnung ohne individuelle Freiheit, eine Herrschaftsordnung darstellt.
Die Ausgangsfrage lautet: Was verbirgt sich hinter einer politischen Publizistik, die in einem so offensichtlichen Widerspruch zur bundesrepublikanischen Demokratie steht? Woher nimmt diese Publizistik ihre Legitimation und was sind ihre Ziele?
Zunächst einmal werden zwei grundsätzliche Definitionsleistungen der Begriffe Rechtsextremismus und Konservatismus erbracht. Danach wird die gesellschaftliche Dimension rechtsextremer publizistischer Aktionsformen aus einer handlungs- und einer systemtheoretischen Perspektive diskutiert. Es folgt ein Verzeichnis von Publikationen, Autoren, relevanten Personen, Organisationen und Verlagen, um die Funktionalität des Rechtsextremismus als gesellschaftliches Teilsystem darzustellen. Abschließend werden die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse vor einem praktischen Hintergrund reflektiert, um exemplarisch zu dokumentieren, wie sich eine Herrschaftsordnung publizistisch artikuliert.
Aus dem Inhalt: Konservatismus und Rechtsextremismus - Zwischen geschlossener und offener Gesellschaft - Platons stammesherrschaftliche Gesellschaftsordnung - Rechtsextremismus und Publizität - Handlungs- und systemtheoretische Perspektiven - Zur Funktionalität von Kommunikation - Öffentlichkeit - Publizistische Kategorien und empirische Befunde - Herrschaftskommunikation als publizistische Aktion - Ideologie und Handlung.