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Cooperative Sourcing

Erklärung und Gestaltung horizontaler Beschaffungskooperationen in der Industrie

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Michael Essig

Die Arbeit wurde mit dem BME-Wissenschaftspreis Hans Ovelgönne des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. ausgezeichnet

Horizontale Beschaffungskooperationen in der Industrie sind betriebswirtschaftlich bislang kaum erforscht. Einkaufskooperationen können ein Instrument sein, um die Effizienz der Beschaffung wirkungsvoll zu erhöhen. Im Rahmen dieser Arbeit wird Cooperative Sourcing als Strategiekonzept für die Beschaffung entwickelt und in Zusammenhang mit anderen, bereits bekannten Ansätzen wie Global Sourcing, Modular Sourcing oder Just-in-Time gebracht. Neben einem institutionenökonomisch fundierten Erklärungsansatz für horizontale Beschaffungskooperationen stehen Gestaltungsempfehlungen im Vordergrund. Das kooperationspolitische Instrumentarium dient als Hilfestellung zur Implementierung des Cooperative Sourcing. Im Rahmen eines Aktionsforschungsprojektes in Zusammenarbeit mit dreizehn mittelständischen Industrieunternehmen konnten Erklärungsansatz und Gestaltungsempfehlungen empirisch überprüft werden.
Aus dem Inhalt: Cooperative Sourcing als Element der Beschaffungsstrategie - Institutionelle Organisation der Beschaffungsfunktion: Ein multikausaler Erklärungsansatz für horizontale Beschaffungskooperationen - Weiterentwicklung der Kooperationstheorie: Grundzüge einer Theorie der Symbiose - Zusammenführung der Erkenntnisse in einer Beschaffungssubjektmatrix - Ausgestaltung des Cooperative Sourcing: Entwicklung eines kooperationspolitischen Instrumentariums - Fallstudie «Einkaufskooperationen mittelständischer Unternehmen in Baden-Württemberg».