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Konfessionen und literarische Gattungen der frühen Neuzeit in Ungarn

Beiträge zur mitteleuropäischen vergleichenden Kulturgeschichte

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Istvan Bitskey

Dieses Buch möchte weder eine Kirchengeschichte sein noch eine Literaturgeschichte, obwohl es thematisch zu beiden Bereichen enge Beziehungen unterhält. Die Zielsetzung des Autors besteht darin, zu untersuchen, wie sich die Ideen der einzelnen Konfessionen, die zur Reformationszeit entstanden waren, durch literarische Gattungen vermittelt ausprägten; weiter steht die literarisch formbildende Wirkung konfessionellen Denkens und schließlich der jeweils textgestaltende Impuls der verschiedenen religiösen Mentalitäten im Blickfeld der Betrachtung. Vorgeführt wird all dies in einer exemplarischen Weise an der kirchlich-literarischen Bildung im Königreich Ungarn einschließlich Siebenbürgens im 16.-18. Jahrhundert.
Aus dem Inhalt: Reformation und Konfessionsbildung im Karpatenraum - Konfessionalisierung des humanistischen Erbes in der ungarischsprachigen Literatur des 16. Jahrhunderts - Gegenreformation in Ungarn in institutioneller und kulturpolitischer Hinsicht - Späthumanistische und frühbarocke Ideen in literarischen Formen - Der Übergang vom Konfessionalismus zum nationalen Heldengedicht in der ungarischen Literatur des 17. Jahrhunderts - Konfessionelle Reformbestrebungen und literarische Erscheinungsweisen im Ungarn des 18. Jahrhunderts.