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De generatione Christi

Ein typologisches Lehrgedicht des hohen Mittelalters (Inc. Prima luce deum)

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Martin Rödel

Die Heidelberger Universitätsbibliothek beherbergt eine in der Fachliteratur kaum erwähnte Handschrift aus dem ehemaligen Kloster Salem vom Ende des XII. Jahrhunderts. Drei der vier Dichtungen, die den Codex in der Hauptsache ausmachen, sind bekannt und bei Migne ediert. Der Text der vierten Dichtung kehrt in einer nur wenig älteren Münchner Handschrift ein zweites Mal wieder. Inhalt des aus 1611 gereimten Hexametern bestehenden Stückes ist im wesentlichen ein Kommentar zur Genealogie Christi zu Beginn des Matthäusevangeliums. Mit der Arbeit wird das ohne Titel und ohne Autornamen überlieferte Werk erstmalig durch eine Edition erschlossen.
Aus dem Inhalt: Bibelepik und dreifacher Schriftsinn - Inhalt und Komposition - Die Sprache und die rhetorischen Mittel - Zu Vers und Reim - Die Frage nach dem Autor - Die beiden Handschriften - Editionstext mit Glossen - Kurzer Kommentar - Register.