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Der Rechtsbehelf der Minderung nach dem UN-Kaufrecht (CISG)

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Matthias Hirner

Die Bedeutung des UN-Kaufrechts (CISG) nimmt nicht nur in der juristischen Literatur, sondern auch in der Handels- und Gerichtspraxis weiter zu. Die Arbeit behandelt in einer umfassenden Darstellung die Minderung als einen der zentralen Rechtsbehelfe des Käufers im UN-Kaufrecht.
Nach einer ausführlichen Darstellung der Entstehungsgeschichte der Minderung im UN-Kaufrecht werden die Voraussetzungen des Minderungsrechts, ihre Rechtsnatur und Geltendmachung sowie die Rechtsfolgen behandelt. Besondere Beachtung finden hierbei nicht nur einzelne Streitpunkte und Auslegungsprobleme zur Minderung selbst, sondern auch ihr Verhältnis zum Nacherfüllungsrecht des Verkäufers und ihre Stellung innerhalb der Rechtsbehelfe des Käufers, insbesondere ihr Verhältnis zum Schadenersatzanspruch.
Aus dem Inhalt: Entstehungsgeschichte der Minderung im CISG: Ursprünge im römischen Recht, nationale Vorbilder im kontinentaleuropäischen und angloamerikanischen Recht, Vorläufer in den Vorentwürfen zu EKG und CISG, Beratungen auf der Wiener Konferenz – Voraussetzungen der Minderung im CISG: Vertragswidrigkeit der Ware, Minderung bei Rechtsmängeln, Verhältnis zum Nacherfüllungsrecht des Verkäufers – Geltendmachung der Minderung: Minderung als Gestaltungsrecht, Wirksamkeit und Unwiderruflichkeit der Minderungserklärung, Verjährung – Rechtsfolgen der Minderung im CISG: Berechnungsmethode, Zeitpunkt und Ort der Wertermittlung, Verhältnis zum Schadenersatzanspruch.