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Hoftheater - Volkstheater - Nationaltheater

Die Wanderbühnen im Mannheim des 18. Jahrhunderts und ihr Beitrag zur Gründung des Nationaltheaters

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Wilhelm Herrmann

Der Autor schildert das Mannheimer Theaterleben im 18. Jahrhundert. Schwerpunkt der Darstellung sind die Wanderbühnen, die in der Stadt auftraten. Es wird gezeigt, wie sie zunächst ohne Kontakt mit den höfischen Theaterensembles, der Hofoper und den französischen Komödianten, operierten, dann jedoch das Interesse des pfälzischen Kurfüsten Carl Theodor an ihren Darbietungen weckten. Hieraus resultierten ständig enger werdende Beziehungen zwischen dem Hof und den Wanderbühnen. Sie führten in einem zehnjährigen Prozeß zur Gründung des heute noch existierenden Nationaltheaters Mannheim. Der Autor hat für seine Schrift bisher nicht veröffentlichte Quellen, so Mannheimer Stadtratsprotokolle aus jener Zeit, erschlossen und Theatergeschichte vor dem Hintergrund von Schauspielkunst, literarischen Tendenzen und Kommerz geschrieben.
Aus dem Inhalt: Wanderbühnen im 18. Jahrhundert - Vorstellungen in Mannheim - Prinzipale - Darsteller und Spielpläne - Die zunächst nicht existierenden, dann losen und zuletzt engen Beziehungen zum kurpfälzischen Hof - Gründung des Nationaltheaters Mannheim.