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Herzog Heinrich der Löwe und die Slawen nordöstlich der unteren Elbe

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Hans-Otto Gaethke

Heinrich der Löwe entwickelte sich im Zuge seiner Slawenpolitik und in der Auseinandersetzung mit dem dänischen Interesse an einer Befriedung der Ostsee zur herausragenden Herrscherpersönlichkeit im südwestlichen Ostseeraum. Hans-Otto Gaethke analysiert den weitreichenden Anspruch Heinrichs auf das nordostelbische Slawenland und erarbeitet die Aufrichtung, Behauptung, Erweiterung und schließlich den Verlust seiner Herrschaft in diesem Raum. Er stellt nicht nur die Entwicklung dieser Herrschaft dar, sondern behandelt auch ihre Gestaltung. Durch sorgfältige Quellenanalyse gelangt er zu wichtigen Korrekturen an bestehenden Forschungsergebnissen und zu neuen Erkenntnissen. Seine Arbeit versteht sich als notwendiger Beitrag zur anhaltenden Diskussion über Persönlichkeit und Leistung Heinrichs des Löwen. Sie ist zugleich ein Beitrag zur allgemeinen Gesschichte der Beziehungen zwischen Deutschen, Slawen und Dänen im Hochmittelalter.
Aus dem Inhalt: Der Anspruch Heinrichs - Der Wendenkreuzzug 1147 - Sächsisch-obotritische Konflikte 1158/60 - Herrschaftliche Neuordnung des nordostelbischen Hoheitsgebietes Heinrichs 1160 - Das nordostelbische Hoheitsgebiet Heinrichs 1162-1167 - Streit um Rügen 1168-1171 - Der sächsisch-pomeranische Konflikt 1177 - Das Ende der Herrschaft Heinrichs nördlich der Elbe.