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Zur Rezeption des Werkes von José Ortega y Gasset in den deutschsprachigen Ländern

Unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von philosophischer und populärer Rezeption in Deutschland nach 1945

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Frauke Jung-Lindemann

Die deutschsprachige Rezeption des spanischen Schriftstellers und Philosophen José Ortega y Gasset (1883-1955) ist durch eine auffallende Diskrepanz zwischen der immensen Bedeutung seines Werkes für das Selbst- und Weltverständnis weiter Kreise der Bevölkerung und eine weitgehende Vernachlässigung der Beschäftigung mit eben diesem Werk durch die Fachwissenschaft gekennzeichnet. Dies ist, kurz gesagt, das Ergebnis dieser Studie, die Ortegas unvergleichlichen Rezeptionserfolg in den deutschsprachigen Ländern, insbesondere in der Nachkriegszeit, anhand von Primär- und Sekundärtexten untersucht. Die Autorin gelangt zu der erstaunlichen Schlußfolgerung, daß gerade die Rezeption Ortegas als Beleg für den Verlust der Lebensbedeutsamkeit dieser Wissenschaft, der Philosophie, betrachtet werden kann.
Aus dem Inhalt: José Ortega y Gasset: der Mensch und sein Werk (1883-1955) – Der Rahmen von Werk und Wirkung: die politische und geistige Situation in Spanien und Deutschland – Ortegas Werke in deutscher Sprache – Rezeption durch Publikationen über Ortega – Ortega y Gasset im Spiegel der philosophischen und populären Rezeption seines Werkes: Diskrepanzen und Zusammenhänge.