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Adalbert Stifter- Narrheit und Erzählstruktur

Narrheit und Erzählstruktur

Series:

Peter Märki, Eva Kushner and Milan V. Dimic

Untersucht werden in der vorliegenden Arbeit Stifters Erzählungen «Der Hagestolz», «Der Waldsteig», «Die Narrenburg» und «Turmalin». Es wird gezeigt, dass in jedem dieser Werke Stifters Menschenbild in zweierlei Gestalt gegenwärtig ist: in den Narren, die wir im Unterschied zu Stifter eher als Sonderlinge bezeichnen würden, und in den heilen Menschen, die Stifter den Narren gegenüberstellt. Das Hauptinteresse gilt der Frage, welcher erzählerischen Mittel sich Stifter bedient, um zwischen heiler und närrischer Welt einen Bezug zu schaffen. Da Stifter das Narrenthema von den Anfängen bis in die Reifezeit hinein immer wieder aufgegriffen hat, gewährt die Arbeit wertvolle Einblicke in die schriftstellerische Entwicklung des Dichters.
Aus dem Inhalt: Der Narr und seine Welt - Die Gegenwelt zur Narrheit - der Mensch zwischen Narrheit und Normalität - auktoriales Erzählen und Neigung zum personalen Erzählen im «Hagestolz» und in der «Narrenburg» - die Erzählweise des «Waldsteig»