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Maya-K'iche' und Spanisch - Sprachkontakt und Sprachkonflikt in Guatemala

Eine soziolinguistische Beschreibung der Comunidad de Zunil

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Renate Büscher-Grotehusmann

Maltyox oder muchas gracias? Welche Überlebenschancen haben Sprachen wie die der Maya in Guatemala? Dominiert und marginalisiert von einem spanischsprachigen Umfeld entsteht ein Konflikt, der eng mit der Frage nach der Identität der Träger einer Sprache verknüpft ist. Am Beispiel Zunils, einem Gemeinwesen der Maya-K'iche' im Hochland von Guatemala, werden die Interferenzphänomene des Spanischen analysiert, wie sie sich im Maya-K'iche' im Bereich der Lexik manifestieren. Ziel der Untersuchung ist der Versuch einer Standortbestimmung einer stigmatisierten Sprachgemeinschaft im Spannungsfeld zwischen Sprachtradierung und Sprachverdrängung.
Aus dem Inhalt: Guatemala - der kulturhistorische Hintergrund - Die Sprachen des Landes - Der soziokulturelle Hintergrund des Untersuchungsgebietes - Das Sprachverhalten in Zunil - Die Interferenzen des Spanischen in der Maya-K'iche'-Varietät Zunils - Perspektiven der Maya-Sprachen.