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Griechenlands Weg nach Europa

Von der Truman-Doktrin bis zur Assoziierung mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, 1947-1961

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Konstantina Botsiou

Auf breiter Quellengrundlage wird in diesem Buch Griechenlands Weg von der internen Instabilität und dem außenpolitischen Dilemma zwischen Ost und West der Kriegs- und Bürgerkriegszeit zur West- bzw. Europäischen Integration zu Beginn der 60er Jahre dargestellt. Viel mehr als eine Analyse der diplomatischen Initiativen Griechenlands zur Realisierung seiner west- bzw. europapolitischen Interessen, bildet diese Studie über ein bisher nur fragmentarisch erforschtes Kapitel der neueren griechischen Geschichte eine Untersuchung sowohl der internen griechischen als auch der internationalen Ereignisse, die die umfassende Umgestaltung des Landes ermöglichten, beeinflußten oder sogar erschwerten. Unter systematischer Verfolgung der entscheidenden Rolle der Vereinigten Staaten bei der westpolitischen Entfaltung Griechenlands nach der Verkündung der Truman-Doktrin, führt sie zu dem Befund, daß Griechenlands Position in den 50ern und 60ern nicht die oft beschriebene eines amerikanischen Satelliten war, sondern eher die einer traditionellerweise schwachen Demokratie, die, nicht zuletzt dank amerikanischer Unterstützung, es allmählich schaffte, Stabilität, Modernität und eine starke Integrationsvision zu erreichen.
Aus dem Inhalt: Die Tradition der Instabilität in Griechenland - Von der Pax Britannica zur Pax Americana - Stabilisierung und Entwicklung - 1952-55 - Westintegration durch «Atlantisierung» - Die griechische Balkanpolitik - Die Zypern-Frage - Realpolitik in der Ära von Karamanlis, 1955-63 - Die Krise des Konservatismus und der Westorientierung - Osthandel - Ostpolitik - Griechenlands Europapolitik.