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Anglo-Kanadische Autobiographien der Postmoderne

Radikale Formen der Selbstporträtierung von John Glassco bis Kristjana Gunnars

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Annette Lönnecke

Die Arbeit untersucht anhand von fünf Texten Tendenzen der zeitgenössischen kanadischen Autobiographie. Der theoretische Teil verweist auf die oft schwierige Definition zeitgenössischer autobiographischer Texte und gibt einen Überblick über aktuelle genretheoretische Fragestellungen. Unter Verwendung (post-)strukturalistischer, postkolonialer und feministischer Theorien wird ein neues Gattungsverständnis - die postmoderne Autobiographie - erarbeitet. Der zweite Teil stellt eine Lesart fünf postmoderner kanadischer Autobiographien von Glassco, Ondaatje, Marlatt, Danica und Gunnars vor. Diese Texte durchbrechen autobiographische Konventionen auf der Suche nach einer zeitgemässen Darstellung multidimensionaler und multikultureller Wirklichkeiten.
Aus dem Inhalt: Die Autobiographie - Definitions- und Abgrenzungsprobleme - Die postmoderne Autobiographie: Versuch einer Neuorientierung - Postmoderne Autobiographien in Kanada von Glassco bis Gunnars - Tendenzen der postmodernen kanadischen Autobiographie.